Projekte

Wir machen mit beim STADTRADELN!

Die Gesamtschule Lohmar ist dieses Jahr wieder beim STADTRADELN (vom 29. Mai bis zum 18. Juni) dabei – und wir freuen uns über jede Unterstützung!
Eingeladen sind alle Lehrkräfte, Schüler*innen, Eltern und Familienmitglieder, unserem Team beizutreten und gemeinsam möglichst viele Fahrradkilometer für den Klimaschutz, die Gesundheit und unsere Schulgemeinschaft zu sammeln.
Jetzt anmelden und Team „Gesamtschule Lohmar“ unter diesem Link beitreten. Alternativ einfach den QR-Code auf dem Poster scannen.
Jeder Kilometer zählt – egal ob auf dem Schulweg, in der Freizeit oder auf dem Weg zur Arbeit. Gemeinsam zeigen wir, wie fahrradfreundlich die Gesamtschule Lohmar ist!
Macht mit – wir freuen uns auf viele Mitradelnde! 

Unser Energieteam startet durch! 

Wir freuen uns sehr, dass unser Energieteam nun an den Start gegangen ist!

Gemeinsam messen wir Energieverbräuche und Temperaturen, sammeln Ideen und setzen Projekte um, damit unsere Schule nachhaltiger wird. Zunächst haben wir uns als Enegieteam in den Klassen 5-8 vorgestellt und haben allen ein paar Tipps zum Energiesparen mitgegeben. Themen wie das richtige Lüften, Heizen und auch "Licht aus" wurden dabei besprochen. 
Für das erfolgreiche Energiesparen kann unsere Schule sogar Prämien erhalten – ein Gewinn für Umwelt und Schulgemeinschaft! 
Du hast Lust dich auch zu engagieren? Dann sprich Frau Neuholz gerne an. Wir freuen uns auf dich!

ORANGE DAY – Ausstellung der Gesamtschule Lohmar in der Netz.Werk.Stadt

Auch in diesem Jahr haben wir als Gesamtschule Lohmar am heutigen Aktionstag ORANGE DAY, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, teilgenommen. Eine Projektgruppe mit Schülerinnen der Stufe Q1 hat sich mit viel Kreativität eingebracht, indem sie zwei orange Bänke bemalt und inspirierende Texte sowie Gedichte verfasst haben. Die Schülerinnen sammelten darüber hinaus Unterschriften gegen häusliche Gewalt.

Die Ausstellung in der Netz.Werk.Stadt. kann dort noch bis zum 19.01.2026 besichtigt werden. Der Austausch anlässlich der Ausstellungseröffnung war bereichernd und hat gezeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam ein Zeichen für Respekt und Gleichberechtigung zu setzen.

Rückblick auf den Anne-Frank-Tag 2025 an der Gesamtschule Lohmar: „Erinnern & Engagieren digital“ mit kreativen Schülerarbeiten

Auch in diesem Jahr fand an der Gesamtschule Lohmar erneut der Anne-Frank-Tag statt. Unter dem bundesweiten Motto „Erinnern & Engagieren digital“ beschäftigten sich in diesem Jahr erstmals die Jahrgänge 5 bis 8 mit Leben und Schicksal von Anne Frank. Mit einer Vielzahl an Projekten und kreativen Beiträgen setzten die Schüler*innen ein starkes Zeichen für Erinnerungskultur und demokratisches Engagement. Das Anne-Frank-Zentrum stellte umfangreiche Lernmaterialien zur Verfügung: eine Plakatausstellung mit QR-Codes, die Hintergrundinformationen und vereinfachte Texte zugänglich machte sowie die Anne-Frank-Zeitung, die anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung den Schwerpunkt auf das Thema Freiheit legte. 

Kreative Schülerarbeiten
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der kreativen Auseinandersetzung der Schüler*innen mit der Thematik. In Gruppen- und Einzelarbeiten entstanden Zeitungsseiten und Plakate, die Themen wie „Anne Franks Leben“, „Der Krieg ist vorbei“, „Der Holocaust“ oder „Otto Franks Weg nach Hause“ aufgriffen. In zahlreichen Heften und Postern hinterfragten die Jugendlichen, was Freiheit für sie selbst bedeute („mit Freunden spielen“, „selbst entscheiden dürfen“, „schwimmen gehen“) und was Freiheit für Anne bedeutet hätte („eine eigene Wohnung haben“, „zur Schule gehen können“, „frei reisen“). Es entstanden Bilder und Zeichnungen, die den Gegensatz von Krieg und Frieden sichtbar machten. Zu sehen waren etwa Panzer, Bombenflugzeuge und zerstörte Häuser auf der einen Seite, sowie Symbole von Hoffnung wie Sonne, Regenbogen und Gemeinschaft auf der anderen. Diese Arbeiten machten sichtbar, wie intensiv sich die Schüler*innen mit Vergangenheit und Gegenwart auseinandersetzten und dabei eigene Perspektiven entwickelten.

Gemeinschaftliches Lernen
Besonders eindrucksvoll war die Präsentation der Ergebnisse: In einer Runde stellten die Klassen ihre Arbeiten auf dem Schulhof zusammen, die Schüler*innen versammelten sich darum, diskutierten und erklärten sich ihre Ideen gegenseitig. Die Fotos des Tages zeigen nicht nur die fertigen Produkte, sondern auch das Miteinander, das beim Austausch über Geschichte und Gegenwart entstand.

Wirkung und Stimmen
Der Anne-Frank-Tag 2025 hinterließ bei vielen Beteiligten einen nachhaltigen Eindruck. Lehrkräfte betonten, wie ernsthaft die Schüler*innen sich den komplexen Themen stellten, und wie sehr sie den Tag auch zur Selbstreflexion nutzten. Ein Schüler aus Jahrgang 7 fasste es so zusammen: „Mir ist klar geworden, dass Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist – und dass wir uns heute dafür einsetzen müssen.“

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Geschichte verfolgt die Gesamtschule Lohmar mit dem Anne-Frank-Tag auch das Ziel, das Siegel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ fest an der Schule zu verankern. Der Tag versteht sich daher nicht nur als Rückblick auf die Vergangenheit, sondern auch als Impuls für eine offene, respektvolle und couragierte Schulkultur.

Ausblick
Für 2026 ist geplant, den Anne-Frank-Tag noch breiter aufzustellen: Neben den Jahrgängen 5 bis 8 sollen dann auch die Jahrgänge 9 und 10 teilnehmen. Darüber hinaus sind Kooperationen mit externen Partnern und der stärkere Einsatz von digitalen Formaten vorgesehen, um Erinnerungskultur lebendig und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.

„Coole Schulhöfe für Nordrhein-Westfalen“ – Auszeichnung für Gesamtschule und Gymnasium Lohmar

Am 29. September fand am Humboldt-Gymnasium in Solingen die feierliche Auszeichnung von zehn Projektschulen aus Nordrhein-Westfalen statt, die im vergangenen Jahr ihre Schulhöfe verändert haben. Dabei wurden auch die beiden weiterführenden Schulen in Lohmar für die Umgestaltung des Schulhofs am Donrather Dreieck ausgezeichnet.

Neben der Planung in einer Projektgruppe mit Schüler*innen-, Eltern- und Lehrer*innenbeteiligung haben Sarah Hof für die Gesamtschule und Lars Bergmann für das Gymnasium im vergangenen Jahr an sechs Workshops der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zum Thema „Coole Schulhöfe für Nordrhein-Westfalen“ teilgenommen. Neben wertvollen Informationen zur nachhaltigen und klimaresilienten Gestaltung von Schulhöfen sowie zur Finanzierung und Umsetzung von Projekten wurden bei diesen Veranstaltungen wertvolle Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht.

Am Schulzentrum Lohmar freuen wir uns darüber, dass die Asphalt-und-Pflaster-Tristesse der vergangenen Jahrzehnte zumindest auf einem kleinen Teil des Schulhofs Geschichte ist. Wir freuen uns darüber, dass für unsere Schüler*innen zum Spiel und zur sportlichen Betätigung geschaffen wurden und dass Flächen entsiegelt und begrünt wurden. Neben dem optischen Aspekt kommt das der Versickerung von Regenwasser, der Artenvielfalt und dem Mikroklima auf dem Schulhof zugute.

Besondere Erwähnung soll an dieser Stelle finden, dass das Erreichte ein Verdienst aller am Schulleben beteiligten Personen und Ämter in enger Kooperation beider Schulen am Donrather Dreieck ist. Für die Unterstützung und Kooperation bedanken wir uns bei allen beteiligten Vertreter*innen der beiden Schulgemeinschaften, bei der Deutschen Umwelthilfe, bei der Stadt Lohmar und bei der ehemaligen Schulausschussvorsitzenden Gabriele Krichbaum, die das Projekt maßgeblich gefördert hat.

 

Wir wünschen allen viel Spaß im Workout-Park!

 

Hier geht es zur Pressemitteilung: Zehn Schulen in Nordrhein-Westfalen werden für ihre klimaangepassten Schulhöfe ausgezeichnet | Land.NRW

„Balu und Du“: Großes Engagement für kleine Persönlichkeiten - Ein Kooperationsprojekt der Gesamtschule und der Waldschule Lohmar

Freudige Aufregung herrschte an der Gesamtschule Lohmar und der GGS Waldschule Lohmar: Das erste Projekttreffen des diesjährigen Mentoringprogramms „Balu und Du“ fand bei strahlendem Sonnenschein auf dem Sportplatz statt. „Balus und Moglis“ lernten sich kennen und starteten damit bereits die zweite Runde der erfolgreichen Kooperation beider benachbarter Schulen. „Balu und Du“ ist ein ehrenamtliches Projekt von Schüler*innen für Schüler*innen, bei denen es -wie schon der aus dem „Dschungelbuch“ entliehene Projektname vorwegnimmt- um eine ungleiche Freundschaft geht.  

Doch worum geht es genau? Die Idee hinter diesem Projekt ist einfach: Ein Jahr lang, in der Regel einmal in der Woche, treffen sich ein Grundschulkind („Mogli“) und ein*e Oberstufenschüler*in („Balu“), um gemeinsam Zeit zu verbringen. Ziel dieses Projektes ist es, mit informellen Lernen Chancengleichheit zu fördern und vor allem kleinen Persönlichkeiten eine schöne Zeit zu ermöglichen, in der sie alltägliche Hindernisse vergessen oder sie dank der Hilfe von ihrem Balu überwinden. Die Grundschulkinder erweitern in diesen informellen Lernsituationen ihr Wissen und ihren Erfahrungsschatz und werden dadurch in ihrer persönlichen Entwicklung gestärkt. Aber auch die Oberstufenschüler*innen lernen viel im Rahmen dieser ehrenamtlichen Tätigkeit: Neben mehrfachen Schulungen zum Thema „Kinderrechte und Prävention“ erweitern sie Schlüsselkompetenzen wie z.B. Arbeitshaltung, Selbstdisziplin und Kommunikationsfähigkeit. 

Im letzten Jahr begleiteten siebzehn Oberstufenschüler*innen des Pädagogik-Projektkurses des 12. Jahrgangs jeweils ein Grundschulkind für die Dauer eines Schuljahres. Nach einem Jahr fand das Projekt mit einem gemeinsamen Sommerfest seinen Abschluss. Außerdem erhielten die Schüler*innen ein Zertifikat über die Teilnahme am Projekt. In diesem Schuljahr nehmen jeweils vierzehn Oberstufenschüler*innen und Grundschulkinder an dem Programm teil.  

Die Schulleiterin der Gesamtschule Lohmar Sabine Henseler und die Schulleiterin der GGS Waldschule Lohmar Michaela Pössinger freuten sich, dass das Pilotprojekt der Nachbarschulen im letzten Jahr so erfolgreich war und nun weitergeführt wird.  
Mit pädagogischer Unterstützung von Meike Thelen, der Leiterin des Projektkurses der Gesamtschule, werden die künftigen Freizeitaktivitäten der Teams sorgfältig geplant und die Balus in ihrer neuen Aufgabe unterstützt und begleitet.

Im Gespräch mit Moglis und Balus wurde deutlich, dass beide Gruppen vor dem ersten Treffen ein wenig aufgeregt waren. Aber schon während der ersten Gespräche über Hobbies, Lieblingstiere und bei dem gemeinsamen Spiel mit bunten Luftballons legte sich diese Aufregung schnell. Sofort wurden Pläne für das nächste Treffen geschmiedet, wie z.B.  Eisessen oder ein gemeinsamer Spielplatzbesuch. Wir wünschen den Moglis und Balus eine wunderbare Zeit im kommenden Schuljahr und viele schöne gewinnbringende Erlebnisse.  

Woche der Herausforderung - Schüler*innen präsentieren spannende Projekte

In der 6. und 7. Klasse war es in der Themen- und Fahrtenwoche vor den Herbstferien besonders spannend: Zum ersten Mal war an der Gesamtschule Lohmar eine „Woche der Herausforderung“ geplant! Doch was genau bedeutet das denn? 

In dieser Woche sollten sich die Schüler*innen eine Herausforderung suchen, der sie sich an ein bis zwei Tagen stellen wollten. Eine Herausforderung bedeutet, dass sich alle ein wenig aus ihrer Komfortzone bewegen und etwas Neues, Ungewohntes wagen sollten. Die Herausforderungen durften allein oder in Kleingruppen angegangen werden. Doch bevor es losging, musste jede*r Schüler*in einen Plan entwerfen, wie genau diese persönliche Herausforderung durchgeführt werden sollte.  

So vielfältig wie unsere Schüler*innenschaft waren auch die geplanten Herausforderungen: das Kochen eines Mehrgänge-Menüs, das Backen einer Torte, der Bau eines Vogelhauses, längere Strecken zu Fuß zurückzulegen, 24 Stunden im Freien zu verbringen, ein Buch in zwei Tagen zu lesen, einen Waffelstand zu planen, zwei Tage zu schweigen und vieles mehr. Eines hatten aber alle Herausforderungen gemeinsam: Sie sollten ein persönliches Ziel darstellen, für das es sich anzustrengen lohnte und auf das man im Anschluss stolz sein konnte.  

Am letzten Schultag präsentierten die Schüler*innen freudig ihre Ergebnisse und bestaunten, was ihre Mitschüler*innen sich in dieser Woche vorgenommen hatten. Alle waren sich einig, dass es ein gelungenes Projekt war, bei dem die Schüler*innen viel über sich selbst und ihre individuellen Stärken gelernt haben. 

Schüler*innen der Gesamtschule Lohmar liefen für den guten Zweck: Spendenübergaben ins Ahrtal, an die BügerStiftungLohmar und die Lohmarer Tafel

Beim dritten Sponsor*innenlauf der Gesamtschule Lohmar gingen die Schüle*innen der Jahrgänge 5 bis 13 an den Start, um zahlreiche Runden durch den an das Schulgelände grenzenden Wald zu laufen und auf diese Weise Geld zu sammeln. Unterstützt wurden sie von Verwandten und Freunden, die jede gelaufene Runde mit einem Spendenbeitrag an den Förderverein der Gesamtschule Lohmar belohnten. Alle Läufer*innen waren hochmotiviert und absolvierten zahlreiche Kilometer. Es war ein sportlicher Tag, an dem an die 1100 Schüler*innen mit viel Spaß bei der Sache waren und sich gegenseitig zum Laufen für den guten Zweck anspornten. Das Ergebnis des Sponsor*innenlaufes kann sich sehen lassen: Erlaufen wurde der fantastische Betrag von insgesamt fast 26.000 Euro. 

Eine Spende von 10.000 Euro wurde an den Verein „Herzen berühren e.V.“ vergeben, welcher sich auf beeindruckende Weise für die Betroffenen der Flutkatastrophe im Ahrtal einsetzt. Das Geld kommt dem Projekt „Einfach machen – Patenschaften“ zugute und wird unter anderem verwendet, um einer vom Hochwasser besonders schwer betroffenen Schule in Ahrweiler auf unkompliziertem Wege zu helfen. Sabine Henseler, Schulleiterin der Gesamtschule Lohmar, fuhr gemeinsam mit Nicole Knollmann, Organisatorin des Sponsor*innenenlaufs und Bettina Neumann vom Förderverein sowie Schüler*innensprecher Oliver Stelter nach Dernau, um den Scheck zu übergeben. Hier wurde offensichtlich, dass im Ahrtal noch viel Aufbauhilfe geleistet werden muss und das Geld hier gut angelegt ist.

Neben der Unterstützung der Betroffenen der Flutkatastrophe war es der Schulgemeinschaft zudem ein wichtiges Anliegen, Menschen in Lohmar zu unterstützen. So freuten sich Gabriele Willscheid und Renate Krämer, die Geschäftführerin und die Vorsitzende der BürgerStiftungLohmar, über eine großzügige Spende von 5.000 Euro. Bei der Scheckübergabe lobten sie das soziale Engagement der Schüler*innen der Gesamtschule Lohmar und erläuterten, dass der Betrag vor allem für Projekte der Willkommenskultur in Lohmar verwendet werde. Hilfsprojekte für geflüchtete Ukrainer*innen in Lohmar würden damit finanziert. Dies seien vor allem Freizeitangebote, sportliche Aktivitäten, Spielmöglichkeiten für Kinder und Sprachförderangebote.

Darüber hinaus unterstützen die Gesamtschule Lohmar und der Förderverein der Schule auch die überaus wichtige Arbeit der Lohmarer Tafel, die bedürftige Menschen mit Lebensmitteln versorgt. Voller Freude nahm der Koordinator der Lohmarer Tafel Manfred Kauschke im Beisein von Ulrike Shalaby den Spendenscheck über 5.000 Euro entgegen. Sie beide waren überaus begeistert von dem Einsatz der Schüler*innen der Gesamtschule Lohmar und bedankten sich für den großzügigen Geldbetrag, der angesichts des spürbaren Spendenrückgangs aufgrund steigender Energiepreise und der zunehmenden Anzahl an Tafelnutzer*innen dringend benötigt werde. Bei dem Termin der Spendenscheckübergabe erfuhren sie auch von der Aktion des „Dosendonnerstags“ an der Gesamtschule Lohmar, bei der jeden Donnerstag in der Schulgemeinschaft Konserven als Spenden für die Lohmarer Tafel gesammelt werden mit dem Ziel die 1300-Marke zu überschreiten (1 Dose pro Mitglied der Schulgemeinschaft). Die Sammelaktion kam gut an: „Das ist eine tolle Sache, die uns sehr unterstützt“, so Manfred Kauschke.

Über die restlichen Spendengelder freut sich besonders die Schüler*innenvertretung der Gesamtschule Lohmar, denn diese fließen in die Gestaltung der Außengelände an beiden Schulstandorten, an der die Schüler*innen kräftig mitwirken.

Eheleute gaben 40.000 Euro für Projekt „Ein Schulhof für alle“ BürgerStiftungLohmar sorgte für die Umsetzung

Ein Bericht der BürgerStiftungLohmar

„Träumt weiter“, mögen Skeptiker*innen gedacht haben, als eine Projektgruppe der Gesamtschule Lohmar unter dem Motto „Ein Schulhof für alle“ ihre Visionen von einer Umgestaltung des Schulhofs am Standort Hermann-Löns-Straße vorstellte: Unter anderem wünschten sich Schüler*innen und Lehrkräfte ein Klassenzimmer im Grünen mit Steinkreis und Sonnensegel, die Gestaltung der bislang tristen Betonsäulen und -wände sowie eine weithin mit dem Logo der Schule leuchtende Fassade am Eingangsbereich.

Die Ideen waren da, allein es fehlte das Geld. Doch wozu gibt es die BürgerStiftungLohmar? Sie fühlt sich verpflichtet mitzuhelfen, damit Träume wahr werden. So auch in diesem Fall. Nun wurde ganz groß die Einweihung des „Schulhofs für alle“ gefeiert. Bis dahin war es freilich ein weiter Weg, und es bedurfte einer „glücklichen Fügung“, wie es Gabriele Willscheid nannte: Gerade hatte die Projektgruppe ihre Ideen der Stiftungsgeschäftsführerin vorgestellt, erreichte sie ein Anruf der Lohmarer Eheleute Margarethe und Dr. Dieter Bretzinger: „Wir wollen was Gutes für Lohmar tun und dafür 40.000 Euro spenden. Haben Sie ein Projekt?“ Gabriele Willscheid konnte es kaum fassen. „Noch nie hat mir jemand gesagt: Hier haben Sie 40.000 Euro, machen Sie was Schönes daraus“, erzählte die Geschäftsführerin bei der Einweihung. Einzige Bedingung: Sie persönlich sollte das Projekt in die Tat umsetzen. Und so sah sie sich auf einmal in der Rolle einer Bauleiterin, musste Genehmigungen einholen und Firmen beauftragen, die realisieren konnten, was sich die Projektgruppe mit der Schulleiterin Sabine Henseler, der Didaktischen Leiterin Dr. Enikö Schlereth und Lehrerin Sarah Hof vorgestellt hatten. Das Ergebnis, so die Schulleiterin begeistert, sei ein Schulhof, auf dem sich die „Kinder wohlfühlen, der ihnen die Möglichkeit bietet, ihre aktuellen Anliegen auszuleben mit den Bereichen Entspannung und Zusammensein, Bewegung, Lernen und Kreativität“.

Dass an der Gesamtschule Lohmar jeder willkommen sei, so ergänzte Gabriele Willscheid, sei jetzt schon an der Fassade neben dem Haupteingang zu erkennen: In großen Lettern und in bunten Farben leuchtet dank Christian Widdershofen von der Firma Projektservice Schwan das Logo der Schule, während Malermeister Norbert Schmidt die Schule mit bunten Akzenten an den Säulen und an einigen Wänden aufgepeppt hat und der Gartenbauer Michael Zahn den Steinkreis errichtete. Über dem Klassenzimmer im Freien, das 30 Sitzplätze bietet, spannt sich in strahlendem Grün ein riesiges Sonnensegel, das die Firma SonnenSchutztechnik mit Hermann Lümmen und Jannek Röhl eigens für die Schule konzipiert hat: Eine Solaranlage direkt am Mast liefert den Strom, um das Sonnensegel bei starkem Wind automatisch oder auf Wunsch per Fernbedienung aufzurollen. Für die termingerechte Ausführung der einzelnen Bausteine waren freilich weitere Helfer vonnöten. So zum Beispiel die zuständigen Fachämter der Stadt Lohmar und die Beschäftigten des städtischen Bauhofs. „Alle haben an einem Strang gezogen und unser Motto, “Miteinander – Füreinander“ in die Tat umgesetzt“, lobte die Geschäftsführerin der Stiftung bei der Einweihungsfeier. Bei dem Fest stand natürlich vor allem Margarethe Bretzinger im Mittelpunkt. Auch wenn ihr kürzlich verstorbener Ehemann die Fertigstellung des Projektes nicht mehr gesehen hat, zeigte sie sich mehr als zufrieden über das Ergebnis.

Erst recht selbstredend die Schulleiterin: „Wir konnten unser Glück kaum fassen.“ Dass die Eheleute Bretzinger der Schule 40.000 Euro geschenkt hätten, um den Kindern einen schönen Schulhof gestalten zu können, sei „unglaublich toll“, dankte Sabine Henseler mit einem Blumenstrauß für Margarethe Bretzinger und einem zweiten für Gabriele Willscheid als Anerkennung ihres großen Einsatzes. Unterdessen brachten die Schüler*innen ihre Dankbarkeit und Freude auf andere Weise zum Ausdruck: Der Schüler Edward Rempel mit einem Klavierstück, die Klasse 6d mit einer Tanzdarbietung und die Klasse 6a mit einer Fotocollage und einem Dankesbrief für Margarethe Bretzinger. Zum Schluss ergriff sie selber das Mikrophon und appellierten an die Kinder, mit dem neuge- stalteten Schulhof sorgsam umzugehen: „Dann könnt ihr jeden Tag sehen, wie schön es in der Schule ist.“

Es gibt niemanden, der nicht gerne in einen Zirkus geht, aber es macht noch viel mehr Spaß, wenn man selbst in der Manege steht. So traute sich diese Projektgruppe an das Einradfahren und probte mühsam das Jonglieren. Ein Clown zu sein ist eben nicht so einfach wie es ausseiht.

Perlen sind etwas, was immer wieder in Mode kommt und dann wieder verschwindet. Damit unsere Schülerinnen und Schüler damit umgehen können wurde ein Workshop mit schönen Kreationen aus Perlen angeboten. Nicht nur Freundschaftsarmbänder sondern auch Krokodile lassen sich aus den kleinen runden Kugeln basteln. Wer hätte das gedacht?

Wie bereits im letzten Jahr kümmerten sich einige engagierte Schülerinnen und Schüler mit grünem Daumen um unseren Schulgarten. Unkraut raus, neue Pflanzen rein, aufräumen und neue Sitzgelegenheiten aus Holzpaletten bauen - so sieht das Ganze schon wieder viel schöner, lebendiger und einladender aus!

Projekttage ohne Fußball - sowas kann es ja gar nicht geben. Auch in diesem Jahr spielten viele Sportler wieder mit dem runden Leder in der Halle und auf dem Sportplatz. So kommt man auch in WM-Stimmung!!!

Zu Besuch auf dem Schutzhof der Tara Tierhilfe konnten unsere Schülerinnen und Schüler zwei Tage mit den dort aufgenommenen Tieren verbringen und diese verpflegen, umsorgen und mit ihnen spielen. Auf dem Schulfest sammelte die Gruppe schließlich sogar über 170€ für die armen Tiere ein. Ein toller Beitrag!

Mit zwei auswärtigen Trainern hatten die Schülerinnen und Schüler in diesem Projekt die Möglichkeit zu erlernen, wie man sich in bedrohlichen oder gefährlichen Situationen selbst verteidigen kann. Sicherheit, Selbstbewusstsein und die Fertigkeiten sich zu verteidigen sind sicherlich sehr sinnvoll, aber dennoch hoffen wir, dass niemand in die Lage kommt diese Techniken anwenden zu müssen.

Sicherlich können sich alle noch an lustige Spielchen auf Kindergeburtstagen erinnern: Eierlaufen, Sackhüpfen, Parkour-Wettläufe,... Aber wieso sollte man so lustige Dinge nur auf Kindergeburtstagen machen? Das eignet sich hervorragend für ein Projekt in der Schule.

In diesem Projekt wussten sicherlich nicht alle von Anfang an was man macht, wenn es um "Inchies"geht. Das Wort "inch" kommt aus dem englischen und steht für das Maß "Zoll". Wenn man die schönen Ergebnisse sieht, dann erkennt man auch direkt, dass die kleinen Quadrate genau diese Maße haben. Viele der erstellten Inchies wurden nach den Projekttagen auf dem Schulfest verkauft.

In solch kreativen Zeit von "pinterest" und "dawanda" ist es für jeden kleinen Künstler schon fast ein Muss sich in einem eigenen Künstlerbuch auszutoben und anschließend auch zu finden. Die Schülerinnen und Schüler dieser Gruppe waren sogar so offen, dass sie den Gästen auf dem Schulfest einen Blick in ihr privates kreatives Buch gewährten.

Hier ging es zwei Tage lang um Balance und natürlich auch um Vertrauen den Mitschülern gegenüber. Viele besondere akrobatische Bilder und Figuren entstanden. Bei manchen fragt man sich, ob das nicht viel zu schwer ist.

Pferde sind besonders für viele Schülerinnen immer ein beliebtes Thema. Zeit mit den Freundinnen am Stall verbringen, ein bisschen reiten, füttern, striegeln und auch den Stall ausmisten - eine tolle Sache!

Da die Projekttage kurz vor den Abschlussfahrten der Zehner waren, beschäftigten sich einige Gruppen mit der detaillierten Planung ihrer Fahrt. Die 10b recherchierte dazu diverse Aktivitäten und Unternehmungen in der deutschen Hauptstadt Berlin. Dort gibt es viel zu sehen und zu erleben.

In diesem Projekt gestalteten die Künstlerinnen und Künstler ihre eigenen Trunbeutel, Mäppchen, Schuhe, T-Shirts und Sammelordner. Nach ordentlichen Zeichenentwürfen konnten die persönlichen Symbole und Kunstwerke mit Stoffmalfarbe übertragen und verziert werden. Nicht nur praktisch zu benutzen, sondern auch hübsch und einzigartig sind die Ergebnisse.