MINT an der Gesamtschule Lohmar
Mint-Konzept der Gesamtschule Lohmar
Die Gesamtschule Lohmar versteht sich als eine Schule, die alle Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen einer zunehmend von Wissenschaft, Technik und Digitalisierung geprägten Gesellschaft vorbereitet. Als bereits ausgezeichnete digitale Schule (MINT-Zukunft schaffen!) verfügt sie über ein solides Fundament, auf dem ein weiterführendes MINT-Konzept entwickelt und nachhaltig verankert werden kann. Ziel dieses Konzeptes ist es, die Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik bei allen Lernenden zu fördern, ihnen vertiefte Kompetenzen in diesen Bereichen zu vermitteln und ihnen zugleich vielfältige Einblicke in berufliche und wissenschaftliche Perspektiven zu eröffnen.
Im Zentrum des Konzepts steht die Förderung einer breiten MINT-Bildung, die nicht nur leistungsstarke Schülerinnen und Schüler anspricht, sondern gezielt alle mitnimmt. Die Schule schafft hierfür Lernumgebungen, in denen das eigenständige Entdecken, Forschen und Problemlösen im Vordergrund steht. Durch projektorientiertes Lernen, experimentelle Unterrichtsformen und fächerübergreifende Ansätze werden die Lernenden dazu angeregt, Zusammenhänge zu erkennen und Wissen praktisch anzuwenden. Dabei wird großer Wert auf Teamarbeit, Kommunikation und kreative Lösungswege gelegt. Es soll an der Gesamtschule Lohmar eine durchgängige Förderung von MINT-Kompetenzen von Klasse 5 bis zur gymnasialen Oberstufe gewährleistet werden. (Stundentafel)
Besondere Aufmerksamkeit erhält die Integration digitaler Bildung im MINT-Profil. Die Gesamtschule Lohmar verfügt bereits über eine moderne Ausstattung mit digitalen Tafeln, Laptop-Klassensätzen und iPad-Leihgeräten. Diese Infrastruktur wird systematisch in den Unterricht einbezogen, um digitale Kompetenzen zu entwickeln, Programmierkenntnisse zu vertiefen und den Umgang mit digitalen Werkzeugen (GeoGebra, Microsoft Office) für Analyse, Simulation und Präsentation einzuüben. So werden Schülerinnen und Schüler nicht nur zu Konsumenten digitaler Technologien, sondern zu aktiven Gestaltern.
Die Gesamtschule Lohmar hat ebenfalls in den zwei Themen- und Fahrtenwochen MINT-Schwerpunkte verankert. Die Schülerinnen und Schüler besuchen regionale außerschulische Lernorte mit fächerübergreifenden Fragestellungen.
Die Schule legt darüber hinaus großen Wert auf eine enge Verzahnung von MINT und Berufsorientierung. In Kooperation mit Unternehmen aus der Region, wie der Firma Gicom und Emitec, sowie durch Partnerschaften mit Hochschulen erhalten die Lernenden praxisnahe Einblicke in Arbeits- und Forschungswelten. Die Gesamtschule arbeitet mit dem Rhein-Sieg-Kreis (ZDI) zusammen und tauscht sich regelmäßig mit den MINT-Koordinatoren aus dem Rhein-Sieg-Kreis aus. Praktika, Exkursionen, Werkstätten und Wahlpflichtkurse, bieten eine realitätsnahe Verbindung von schulischem Wissen und beruflichen Anforderungen. Dies stärkt die Motivation, zeigt Perspektiven auf und erleichtert die Orientierung in einer Vielzahl von Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten.
Die Förderung von Mädchen im MINT-Bereich wird besonders am „Girls‘ Day“ durch das Sichtbarmachen von MINT-Berufen für Mädchen erreicht. Außerdem werden im unterrichtlichen Kontext weibliche Vorbilder aus Wissenschaft und Technik thematisiert.
Ein wesentliches Element des Konzepts ist die Förderung von Chancengerechtigkeit. Die Gesamtschule Lohmar möchte sicherstellen, dass alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Lernvoraussetzungen Zugang zu MINT-Bildung erhalten. Dies umfasst sowohl gezielte Unterstützung für Lernende mit Förderbedarf als auch zusätzliche Angebote für besonders interessierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler. Programme zur gezielten Förderung von Mädchen im MINT-Bereich sollen ebenso etabliert werden wie niedrigschwellige Zugänge für jüngere Jahrgänge, damit sich Interessen frühzeitig entwickeln können. Des Weiteren wird im Unterricht auf die Differenzierung zur Unterstützung sowohl leistungsstarker als auch förderbedürftiger Schülerinnen und Schüler Wert gelegt. (E-Kurs, G-Kurs, Mathematik-Vertiefungskurs)
Die Umsetzung dieses Konzepts erfordert auch eine kontinuierliche Qualifizierung der Lehrkräfte. Fortbildungen zu neuen Unterrichtsmethoden, digitalen Werkzeugen und aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen sind daher fester Bestandteil der Strategie. Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit im Kollegium gefördert, um fachübergreifende Projekte und abgestimmte Lernpfade zu ermöglichen.
Um die Qualität und Wirksamkeit des MINT-Konzepts zu sichern, setzt die Schule auf regelmäßige Evaluation. Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften, die Teilnahme an Wettbewerben sowie die sichtbare Weiterentwicklung von Unterrichtsqualität dienen als Indikatoren. Auf Grundlage dieser Ergebnisse wird das Konzept kontinuierlich weiterentwickelt und den sich wandelnden Anforderungen angepasst.
Das MINT-Konzept der Gesamtschule Lohmar versteht sich nicht als isoliertes Projekt, sondern als integraler Bestandteil des Schulprogramms. Es ist eng mit den Leitideen der Schule – selbstgesteuertes Lernen, individuelle Förderung und eine starke Orientierung an den Lebenswelten der Schülerinnen und Schüler – verknüpft. So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der die Jugendlichen nicht nur für den schulischen Erfolg, sondern auch für ein selbstbestimmtes und verantwortungsbewusstes Leben in einer digitalisierten und technisierten Gesellschaft stärkt.
MINT erlebbar: Themen- und Fahrtenwochen mit festen Kooperationspartnern
Im Rahmen der Themen- und Fahrtenwochen sind MINT-Inhalte fest im Schulprogramm verankert. Die verschiedenen Jahrgangsstufen besuchen außerschulische Lernorte und nehmen an praxisnahen Bildungsprogrammen teil. Die Kosten der Ausflüge zum Aggerbogen übernimmt dabei jedes Jahr der Förderverein.
Jahrgang 5 – Naturschule Aggerbogen
Im ersten Halbjahr besucht der fünfte Jahrgang die Naturschule Aggerbogen. Dort nehmen die Klassen an naturwissenschaftlichen Programmen teil, die handlungsorientiertes Lernen in der Natur ermöglichen. Die Themen werden im Vorfeld mit der Einrichtung abgestimmt.
Jahrgang 6 – Gut Eichthal
Im zweiten Halbjahr erkunden die sechsten Klassen das Gut Eichthal. Der außerschulische Lernort bietet vielfältige natur- und umweltpädagogische Angebote, bei denen ökologische Zusammenhänge praxisnah vermittelt werden. Die inhaltliche Auswahl erfolgt frühzeitig in Abstimmung mit dem Gut.
Jahrgang 7 – Naturschule Aggerbogen
Auch im siebten Jahrgang steht im zweiten Halbjahr erneut die Naturschule Aggerbogen auf dem Programm. Aufbauend auf den Erfahrungen aus Klasse 5 werden naturwissenschaftliche Inhalte vertieft und praktisch erarbeitet.
Jahrgang 9 – Wahnbachtalsperre
Die neunten Klassen besuchen die Wahnbachtalsperre. Im Mittelpunkt stehen Themen rund um Trinkwasserversorgung, Wasseraufbereitung und nachhaltigen Ressourcenschutz. Die Exkursion verbindet theoretisches Wissen mit anschaulichen Einblicken in technische und ökologische Prozesse.
Durch die festen Kooperationen mit regionalen Partnern werden MINT-Themen kontinuierlich und jahrgangsübergreifend gestärkt. Die regelmäßigen Exkursionen fördern eigenständiges Lernen, praktische Erfahrungen und ein nachhaltiges Verständnis naturwissenschaftlicher Zusammenhänge.
MINT-Exkursion der Klasse 9a zur Wahnbachtalsperre

Im Rahmen der 2. Themen- und Fahrtenwoche unternahm die Klasse 9a der Gesamtschule Lohmar eine spannende MINT-Exkursion zur Wahnbachtalsperre. Seit diesem Schuljahr ist die Fahrt fest im MINT-Konzept der Schule verankert und wird künftig jedes Jahr in der Jahrgangsstufe 9 durchgeführt – ein echtes Highlight für alle naturwissenschaftlich Interessierten.
Vor Ort erhielten die Schüler*innen einen umfassenden Einblick in die Trinkwassergewinnung und -aufbereitung. Der Wahnbachtalsperrenverband bietet bereits seit 2005 ein spezielles Besichtigungsprogramm für Schulklassen an, das sich am Lehrplan in NRW orientiert. Ziel ist es, Themen wie Wassergewinnung, Aufbereitung und Gewässerschutz anschaulich und praxisnah zu vermitteln.
Während der Führung durch die Trinkwasseraufbereitung konnten die Jugendlichen hautnah erleben, welche technischen und chemischen Prozesse notwendig sind, damit aus Rohwasser sauberes Trinkwasser wird. Besonders beeindruckend war, wie viele einzelne Schritte – von der Filtration bis zur Qualitätskontrolle – nötig sind, bevor das Wasser in den Haushalten ankommt.
Ein weiterer Schwerpunkt der Exkursion lag auf den vielfältigen Berufsfeldern rund um die Wasserversorgung. Vorgestellt wurden unter anderem Berufe aus den Bereichen Umwelttechnik, Chemie, Anlagenmechanik und Ingenieurwesen. So erhielten die Schülerinnen und Schüler nicht nur fachliche Einblicke, sondern auch Anregungen für mögliche berufliche Perspektiven im MINT-Bereich.
Mit vielen neuen Eindrücken und einem geschärften Bewusstsein für die Bedeutung unseres Trinkwassers kehrte die Klasse 9a nach Lohmar zurück. Die Exkursion hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen ist – und wie spannend MINT-Themen in der Praxis sein können.
MINT-Ausflüge der Klassen 5 – Entdeckungsreise am Aggerbogen


In der ersten Themen- und Fahrtenwoche machten sich unsere fünften Klassen auf den Weg zum Aggerbogen, um die Vielfalt der MINT-Fächer in der Natur hautnah zu erleben. Dabei beschäftigte sich jede Klasse mit einem eigenen Schwerpunkt aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Schüler*innen waren mit Begeisterung unterwegs, sammelten Erfahrungen in der Natur und lernten MINT auf praktische und kreative Weise kennen.
Jede Klasse wählte dafür im Vorhinein ein eigenes Schwerpunktthema – von Kompassbau über Brückenkonstruktionen bis hin zu mathematischen Rätseln im Wald war alles möglich. Mit viel Neugier, Kreativität und Teamgeist forschten, bauten und experimentierten die Schülerinnen und Schüler an unterschiedlichen Stationen.
5b, 5c, 5e und 5f: Brücken bauen – Verbindungen schaffen
Welche Brückenformen gibt es? Welche Materialen tragen gut? Und hält eine Papierbrücke tatsächlich ein kleines Auto? Mit Papier, Holz, Steinen und Bauklötzen experimentierten die Schüler*innen an verschiedenen Bauweisen und lernten viel über Stabilität, Konstruktion und kreative Problemlösung.
5a und 5d: GPS-Schatzsuche – Moderne Technik in der Natur
Geocaching machte den Aggerbogen für weiteren Klasse zum großen Abenteuergebiet. Mit GPS-Geräten suchten die Schüler*innen nach versteckten „Caches“ und lernten dabei, wie moderne Navigation funktioniert. Bewegung, Orientierung, Teamarbeit und Spannung machten diese Tour zu einem echten Highlight. An dieser Stelle auch ein großer Dank an unsere Unterstützer: Finanziert wurden die MINTAusflüge durch den zdi Rhein-Sieg-Kreis sowie des Fördervereins der Gesamtschule Lohmar, denen wir herzlich danken. Die MINT-Exkursionen am Aggerbogen waren für alle Beteiligten ein echtes Highlight. Die Kinder konnten nicht nur ihr Fachwissen erweitern, sondern auch Teamarbeit, Kreativität und Forschergeist stärken. Ein gelungener Start in das erste MINT-Jahr der fünften Klassen!
Einblick in den Biologieunterricht der 9.Klassen





Zellen zum Anfassen: Schüler*innen der Klassen 9b, 9c und 9f haben eindrucksvolle Zellmodelle gestaltet. Mit viel Kreativität entstanden sowohl tierische als auch pflanzliche Zellen aus unterschiedlichsten Materialien.
Medienscouts zu Besuch in der 5b - Regeln für den Klassenchat

Vor den Osterferien hatten die Schüler*innen der Klasse 5b Besuch von unseren Medienscouts. Das Thema des Tages: „Regeln für den Klassenchat – ein respektvoller und verantwortungsvoller Umgang im digitalen Raum“.
Die Medienscouts gestalteten die Doppelstunde interaktiv und informativ. In einer Gruppenarbeit erarbeiteten die Fünftklässler gemeinsam wichtige Regeln für ihren Klassenchat. Dabei standen Themen wie Respekt, Verantwortung und Sicherheit im Mittelpunkt. Die Schüler*innen diskutierten lebhaft und brachten ihre eigenen Erfahrungen und Ideen ein.
Die Medienscouts betonten, wie wichtig es ist, diese Regeln nicht nur zu kennen, sondern auch aktiv umzusetzen. Sie zeigten den Schüler*innen, wie sie Konflikte im Chat vermeiden und sich gegenseitig unterstützen können.
Medienscouts sind Schüler*innen, die an unserer Schule eine besondere Verantwortung übernehmen, wenn es um den sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien geht. Sie werden speziell ausgebildet, um ihre Mitschüler*innen zu unterstützen, aufzuklären und zu beraten – sowohl zu Themen wie Datenschutz, Cybermobbing, als auch zu Fragen der richtigen Nutzung von Social Media und digitalen Kommunikationsmitteln.
Auszeichnung der Gesamtschule Lohmar mit dem Titel "Digitale Schule"




Eine ganz besondere Würdigung wurde der Gesamtschule Lohmar zu Beginn des Schuljahres zuteil: Gemeinsam mit 107 weiteren Schulen wurde ihr in einem feierlichen Festakt in Paderborn der Titel "Digitale Schule" verliehen. Des Weiteren erhielten 131 Schulen den Titel “MINT-freundliche Schule”; die Ehrungsfeier in Nordrhein-Westfalen ist somit die größte Ehrungsfeier von MINT Zukunft e.V. Die Schulen wurden u.a. von der Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen Dorothee Feller geehrt: „Die Schulen begeistern die Schülerinnen und Schüler durch Tüfteln, Experimentieren und Codieren für die so wichtigen MINT-Fächer. […] Die Fähigkeiten, die die Kinder und Jugendlichen dabei erwerben, sind in einer digitalisierten Lebens- und Berufswelt von großem Vorteil und stärken ihre Selbstständigkeit“, betonte die Schulministerin.
Digitale Schulen müssen in verschiedenen Bereichen nachweisen, wie digitale Bildung an ihrer Schule konzeptionell verankert ist. Hier spielen vor allem Pädagogik und Lernkulturen, Qualifizierung der Lehrkräfte, Vernetzung mit Partnern eine Rolle, aber natürlich auch die technische Ausstattung und die digitalen Möglichkeiten an der Schule. An der Gesamtschule sind dies z.B. digitale Tafeln und W-LAN in allen Räumen, mehrere Laptop-Klassensätze an beiden Standorten, iPad-Leihgeräte, Mindstorm-Roboter für Informatik-Werkstätten, Dokumentenkameras, sowie M 365-Zugänge für alle Lehrkräfte und Schüler*innen, für die die Stadt Lohmar hervorragend sorgt.
Das Thema Digitalisierung ist an der Gesamtschule Lohmar bereits in den Unterricht und die Lehrpläne integriert, wie folgende Beispiele verdeutlichen: Schon in Jahrgang 5 erhalten die Schüler*innen eine informatische Grundbildung. Ein eigens dafür entwickeltes Moodle-basiertes Lernprogramm sorgt dafür, dass sie für das Schulfach Informatik in Jahrgang 6 gut vorbereitet sind. "In der Werkstatt ITG geht es darum, allen Schüler*innen digitale Schlüsselkompetenzen zu vermitteln und einen ersten Einblick in die Welt der Informatik zu geben. Sie erwerben grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten, die für das Verständnis und die Nutzung digitaler Technologien in der Schule und in der Gesellschaft erforderlich sind. Dieses beinhaltet die Grundkompetenzen Bedienen und Anwenden, Informieren und Recherchieren, Produzieren und Präsentieren. Auch der Themenbereich der Prävention im Umgang mit digitalen Medien stellt einen wichtigen Lernbreich dar", wie Digitalisierungsbeauftragte Caroline Wördekemper sagt. Sie hat das Lernarrangement im engem Austausch mit dem Gesamtteam entwickelt. In der Q1 erlernt ein Projektkurs in Kooperation mit einem Softwareunternehmen das Programmieren mit der SAP-Software. In einer Werkstatt des 9. Jahrgangs werden "Medienscouts" ausgebildet. Beim „Peer-Education“-Ansatz der Medienscouts NRW vermitteln Jugendliche anderen Jugendlichen alles, was sie rund um Medien wissen müssen. Das schafft ein wertvolles Beratungsangebot an Schulen, das sich an den Fragen und Problemen von Jugendlichen orientiert. Zu Beginn dieses Schuljahres wurde zusätzlich ein Pilotprojekt in der EF gestartet: Dieser Jahrgang macht sich als erster iPad-Jahrgang an unserer Schule auf den Weg zum Abitur.
Digitalisierung zeigt sich jedoch nicht nur im Unterricht, sondern auch in weiteren Strukturen der Gesamtschule. Die fest im Schulalltag etablierte Moodle-basierte Logineo LMS Lernplattform NRW dient der schulischen Organisation, der Kommunikation der am Schulleben Beteiligten sowie zunehmend auch der Bereitstellung einer digitalen Lernumgebung. Auch der Stundenplan ist digital und sogar mobil per App jederzeit für Eltern und Schüler*innen einsehbar. Terminbuchungen an Beratungstagen finden digital statt.
Digitalisierung wird an der Gesamtschule Lohmar auf allen Ebenen und bei allen pädagogischen und organisatorischen Entscheidungen und Abläufen mitgedacht. „Es ist toll, ein so engagiertes und innovationsfreudiges Kollegium zu haben, dass die Digitalisierung vorantreibt und sich beständig weiterentwickelt und Konzepte neu denkt. Handlungsleitend ist für uns, dass es nicht mit einer guten Geräteausstattung getan ist, sondern digitales Lernen eine andere Lernkultur erfordert, die entwickelt werden muss. Hier befinden wir uns auf einem guten Weg“, so die Schulleiterin Sabine Henseler.
Wir freuen uns über diese Auszeichnung als Digitale Schule, die uns auf unserem Weg bestärkt auch zukünftig unsere Schüler*innen mit den Anforderungen einer digitalen Welt vertraut zu machen.
Die Gesamtschule Lohmar wird zur "Medienscouts-Schule 2025" ausgezeichnet!
Unser Engagement für die digitale Bildung und die Förderung von Medienkompetenz unserer Schüler*innen hat sich ausgezahlt. Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Schule vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landesanstalt für Medien NRW als eine von 152 Schulen mit dem begehrten Titel "Medienscouts-Schule 2025" ausgezeichnet wurde.
Diese Auszeichnung ist eine Anerkennung unseres Engagements für die digitale Bildung und die Förderung von Medienkompetenz bei unseren Schüler*innen. Unsere Medienscouts, eine Gruppe engagierter Schüler*innen, stehen ihren Mitschüler*innen bei Problemen und Fragen im digitalen Alltag zur Seite. Sie bieten Unterstützung bei Online-Phänomenen und den Herausforderungen digitaler Medien und fungieren als Vertrauenspersonen in akuten Situationen.
Unsere Medienscouts - die digitalen Helden unserer Schule
Unsere Medienscouts haben sich in speziellen Schulungen zu medienrelevanten Themen wie Cybermobbing, Cybergrooming und dem Erkennen von Desinformation qualifiziert. Diese Schulungen werden von Medientrainer*innen der Landesanstalt für Medien NRW durchgeführt. Zwei unserer Lehrkräfte, Janina Keim und Felix Fischer, betreuen und koordinieren den Einsatz der Medienscouts an unserer Schule und stehen ihnen als Vertrauenspersonen zur Seite.
Ein erfolgreiches Konzept - Peer-to-Peer-Ansatz
Das Konzept von Medienscouts NRW basiert auf dem bewährten Peer-to-Peer-Ansatz. Dieser Ansatz geht davon aus, dass Jugendliche am besten von Gleichaltrigen lernen, da zwischen ihnen ein besonderes Vertrauen und Verständnis besteht. Dies schafft ein wertvolles Beratungsangebot an unserer Schule, das sich an den Fragen und Problemen von Jugendlichen orientiert. Bereits an 1.200 Schulen landesweit wurden Schüler*innen zu Medienscouts qualifiziert - wir sind sehr froh darüber, Teil dieses erfolgreichen Programms zu sein.
Die kontinuierliche Erweiterung dieses Programms wird durch die finanzielle Förderung des nordrhein-westfälischen Bildungsministeriums ermöglicht. Wir sind dankbar für diese Unterstützung, die es uns ermöglicht, unsere digitale Entwicklung und den Fortschritt an unserer Schule kontinuierlich voranzutreiben. Die Auszeichnung "Medienscouts-Schule 2025" ist für uns nicht nur eine Ehre, sondern auch eine Bestätigung unserer Bemühungen, die digitale Bildung und Medienkompetenz an unserer Schule zu fördern. Wir sind stolz auf unsere Medienscouts und ihre ehrenamtliche Arbeit und freuen uns darauf, dieses erfolgreiche Programm weiterzuführen und auszubauen.
Erfolgreiche Teilnahme der 6. Klassen am Informatikbiber

Mittlerweile zum vierten Mal nahmen im November 2024 die sechsten Klassen im Rahmen des Informatikunterrichtes am Informatikbiber, einem bundesweiten Informatikwettbewerb, teil.
Der Informatik-Biber stellte die Teilnehmenden auch in diesem Jahr wieder vor lebensnahe und knifflige Fragestellungen. Die Aufgaben sollen das Interesse an Informatik wecken und das informatische Denken fördern.
91 Schülerinnen und Schüler haben zu zweit im Team oder allein diese Herausforderung gemeistert. Traditionell nimmt sich Schulleiterin Sabine Henseler im Rahmen einer kleinen Feierstunde Zeit, um die erfolgreichsten Teilnehmenden der Schule zu ehren. Im Beisein der Informatiklehrkräfte wurden die Urkunden und Preise übergeben.
Herzlichen Glückwunsch!
Schülereinblick in die Informatik-Werkstatt:

In der Informatik Werkstatt im Jahrgang 9 konnten wir uns zwischen vier unterschiedlichen LEGO Mindstorm EV3 Robotern entscheiden (Roboterhund, Kran, Farbsortierer, Giro Boy). Nach der Auswahl begann erst die wirkliche Herausforderung, die Roboter nach Anleitung (teilweise bis zu 400 Seiten lang) zu bauen, und dies fehlerfrei - dies war und ist mit einigen Hürden verbunden. Inzwischen sind viele Roboter schon recht weit fortgeschritten und wir haben begonnen, sie zu programmieren.
Noch programmieren wir mit dem LEGO Mindstorm EV3 Programm. Wenn die ersten Erfolge da sind und die Roboter das machen, was sie machen sollen, wagen wir uns an eine andere Programmiersprache, mit der wir die Roboter auch ansprechen können und etwas „freier“ programmieren können. Das ist aber erst der nächste Schritt … zurzeit bauen wir und probieren uns in der programmunterstützten Steuerung aus.
Verfasst von Pierric, Julien und Matthias



MINT-Infokasten (HLS)




