Ein AusFLug zum Flughafen Köln/Bonn

"Am Mittwoch den 5.2.2020 trafen wir, die Schüler*innen der 10c, uns morgens am Flughafen Köln/Bonn. Eine Mitarbeiterin des Flughafens, Ellen, holte uns ab und erklärte uns alle nötigen Sicherheitsbestimmungen. Danach gingen wir durch die Sicherheitskontrolle, als würde man in ein Flugzeug steigen. Wir jedoch stiegen in einen kleinen Reisebus, welcher uns eineinhalb Stunden über das gesamte Flughafengelände gefahren hat. Als erstes haben wir über die Größe  und Entstehung des Flughafens gesprochen. Danach haben wir uns die Beladung und das Ausparken (pushback) eines Flugzeugs anschauen dürfen. Hierbei wird das Flugzeug durch ein spezielles Fahrzeug nach hinten, zurück in seine Startposition geschoben. Später sahen wir die Maschine von FedEx starten. Sie ist die größte zweistrahlige Frachtmaschine der Welt.

Später sind wir noch an der Halle vorbeigefahren, in dem die privaten Flugzeuge reicher Leute stehen und wir haben Flugzeuge der weißen und grauen Flotte der Bundesregierung gesehen. In den weißen Maschinen fliegen Angela Merkel oder ihre Minister zu Terminen in der ganzen Welt. Die grauen Maschinen sind fliegende Krankenhäuser und holten zum Beispiel letzte Woche die Menschen aus China nach Deutschland zurück, die sich am Coronavirus ansteckten.
Danach haben wir noch etwas über die Tiere, die auf dem Gelände arbeiten gehört. Es gibt Hunde, die Rauschgift oder Sprengstoff erschnüffeln können und ein Hund, der die Kaninchen auf dem Gelände findet. Kaninchen kommen aus der Wahnerheide auf das Flughafengelände und richten durch ihre Tunnelbauten große Schäden an. Wenn der Hund sie findet, schickt man Frettchen in die Tunnel, die die Kaninchen dann dort raus jagen. Sie werden gefangen und tatsächlich nach Sachsen – Anhalt verkauft, weil es dort so wenige Kaninchen gibt. Außerdem gibt es einen großen amerikanischen Greifvogel, der in den Hallen Jagd auf Tauben und Spatzen macht, weil der Kot von diesen Vögeln den Flugzeugen schadet.
Zum Abschluss hat Ellen uns darüber informiert, dass der Flughafen mit circa 14.000 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgebern in der Region ist und circa 24 verschiedene Ausbildungsberufe dort angeboten werden."

Erasmus+ Austausch in Portugal

Nachdem unsere Schüler*innengruppe des internationalen Erasmus+-Austausches bereits auf Sizilien und in Malta waren, haben wir nun auch ihren Bericht und Bilder von dem Aufenthalt in Portugal.

"Am Sonntag den 10. November 2019 haben wir uns am Flughafen Köln/Bonn getroffen. Unser Flieger landete nachmittags in Portugal. Den Rest des Tages hat jeder mit seiner Gastfamilie alleine verbracht. Am Montagmorgen sind wir zum offiziellen Kennenlernen in die Schule gefahren. Dort haben wir uns die Aufführungen von den portugiesischen Schüler*innen angeguckt. Danach hatten wir ein "icebreaking", wo ein Lehrer und selbstgemachte Instrumente aus recycelten Gegenständen vorgeführt hat. Am Nachmittag sind wir zu einer Bierbrauerei gefahren und durften uns diese anschauen. Am Dienstag hatten wir in der Schule ein Bewerbungstraining, danach folgte eine kurze Pause. Im Anschluss hatten wir "project work" und einen Besuch im Instituto Superior Tècnico. Dort wurden uns Roboter vorgestellt, die teilweise wie ein Menschenverstand funktionierten. Den Mittwoch starteten wir mit einer Bootstour auf dem Tagus River. Später haben wir uns Lissabon angeguckt.

Die Austausch verging wie im Flug. Nach einem gemeinsamen Abschlussabend ging es wieder zurück nach Lohmar. Im Gepäck haben wir nun eine ganze Menge neuer Eindrücke und Erfahrungen."

Firmvorbereitung im Kölner Dom

Die Teilnehmer der Werkstatt Firmvorbereitung haben am 3. Advent an einem Gottesdienst im Kölner Dom teilgenommen, in dem das Friedenslicht aus Bethlehem von den Pfadfindern der Diözese verteilt wurde. Es war ein beeindruckendes Erlebnis für die Schüler*innen.

Ein Besuch bei "Fräulein Jule" in Wahlscheid

Vor den Herbstferien beschäftigte sich die Klasse 9e im Rahmen der Projektwoche vor allem mit den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit. Dazu unternahm die ganze Klasse einen Wanderausflug zum Unverpacktladen "Fräulein Jule" in Wahlscheid. Inhaberin Bettina Roth hat uns in Empfang genommen und konnte all unsere Fragen beantworten: Wie funktioniert so ein Unverpacktladen eigentlich? Was gibt es dort zu kaufen? Und wieso gibt es so etwas überhaupt?

Seit 2018 verkauft der Laden "Fräulein Jule", einen Name abgeleitet von dem alten "Tante Emma Laden", Lebensmittel ohne Verpackungen, um die Umwelt zu schonen. Jede Verpackung bedeutet nicht nur Umweltverschmutzung, sondern auch klimaschädliche Abgase wie z.B. CO2, welches bei der Herstellung von Verpackungen entsteht. Um eine gute Möglichkeit zu haben Verpackungen einzusparen, eröffnete Frau Roth Ihren Laden abseits von den Großstädten mitten im Rhein-Sieg-Kreis. So können all Ihre Kund*innen aus der Nachbarschaft verpackungsfrei einkaufen. Im Angebot des Ladens sind verschiedene Nudelsorten, Reis, Linsen und Bohnen, Mehl und Zucker, Nüsse, Haferflocken und Müslis, Kaffee, Tee und Kakao, Süßigkeiten und Gewürze. Es erstaunte uns aber, das es auch Öle, Essig, Schampoo, Seife, Reinigungsmittel und Hygieneartikel wie Zahnbürsten, Zahnpasta und Zahnseide gab. All diese Produkte kauft die Inhaberin bei Händelern bereits ohne Plastikverpackungen. Viele Produkte kommen auch direkt aus unserer Region. Damit werden zusätzliche CO2-Einsparungen bei Transportwegen genutzt. Für einen Einkauf bei "Fräulein Jule" bringt man am besten eigene Behälter von zu Hause mit, um sich die entsprechenden Produkte dort abzufüllen. Natürlich sind aber auch Behälter vor Ort vorhanden, die genutzt und vor allem wiederverwendet werden können. Die Preise für die Waren ermittelt Frau Roth oder eine Ihrer Mitarbeiterinnen dann per Gewichtspreis an einer Waage. Wir haben uns gefragt, ob ein Einkauf in einem Supermarkt wohl günstiger wäre. Die Antwort lautete: teilweise! Die Preise lassen sich sehr gut mit hochwertigen Produkten aus der Bio-Abteilung vergleichen. Wenn man also Wert auf eine gesunde und dazu noch verpackungslose Kost legt, dann ist man in Wahlscheid bei "Fräulein Jule" genau richtig. Nachdem der Laden nun kürzlich seinen 1. Geburtstag feierte erzählte uns die stolze Ladenbesitzerin, dass Ihre Kunden den Laden und seine vielfältige Auswahl so gut annehmen, dass das Geschäft in einen größeren Raum auf der anderen Straßenseite umziehen wird. So kann es in Zukunft noch mehr Produkte in der Auswahl geben.

Wir sind jedenfalls sehr beeindruckt von diesem Konzept und sind schon ganz gespannt darauf, wie der größere Laden aussehen wird. Der ein oder andere von uns hat sich bereits vorgenommen hier später einkaufen zu gehen. Das möchten wir allen Leser*innen dieses Artikels auch empfehlen. Die Umwelt und wir alle, die darin in der Zukunft leben werden würden es sehr begrüßen.

Wasser ist wichtig - Stiftsquelle in Dorsten

Ein Beitrag von Eliana und Lara, Stufe 9

Am Montag den 7. Oktober fuhren wir Schüler*innen der Gesamtschule Lohmar in einer kleinen Gruppe mit dem Bus nach Dorsten zur Stiftsquelle. Wir wollten herausfinden, wie Trinkwasser abgefüllt wird. Begleitet wurden wir von Frau Arens und von Frau Miebach.

Bei der Ankunft hatte uns das Team der Stiftsquelle bereits Essen und Getränke als Willkommen vorbereitet. Frisch gestärkt konnten wir uns einen Film über den Familienbetrieb und dessen Erweiterung im Jahre 2018 anschauen. Nach dem Filmbeitrag ging es dann mit Warnwesten und Kopfhauben zum Hygieneschutz in den Betrieb, wo uns die verschiedenen Prozesse der Herstellung von Bio-Wasser erklärt wurden: vom Reinigen der Glasflaschen bis hin zum fertigen Produkt. Beim Betreten des Betriebsbereichs kam uns ein starker Geruch in die Nase. Das war die Lauge, mit welcher die Glasflaschen gereinigt werden. Nachdem wir die Schritte der Reinigung und Produktion besichtigt hatten gab es eine Fragen-und-Antworten-Runde, welcher schließlich sogar ein Quiz folgte.

Am Ende gab es noch eine Besonderheit: als Gegenleistung dafür, dass wir die Stiftsquelle besuchen durften, wurden von uns in der Schule bereits Salate in wiederverwendeten Tetrapacks geplfanzt, welche wir am Ende in den Garten der Stiftsquelle einpflanzen durften. Dort kann er nun unter unserem Namen weiter wachsen.

Wir bedanken uns bei der Stiftsquelle in Dorsten für den netten Empfang und den sehr interessanten Tag.

Die EF auf Kennenlernfahrt in Bad Honnef

Am 29.08.2019 machten wir, die 50 neuen EF Schüler*innen der Gesamtschule Lohmar, uns auf den Weg nach Bad Honnef. Unsere erste gemeinsame Fahrt als Stufe traten wir ziemlich müde aber dennoch voller Vorfreude an. Nachdem wir den Weg zur Jugendherberge gefunden hatten, kam bei einigen die Erinnerung an die erste Klassenfahrt in der 5. Klasse hoch. Unsere Beratungslehrerinnen Frau Wesner und Frau Miebach, sowie Frau Thelen und Herr Welp als Unterstützer gaben uns die ersten Infos zu dem was uns nicht nur in den kommenden Stunden, sondern auch in den drei Jahren bis zum Abitur erwartet. Besonders freuten wir uns darüber, dass es bis zum Mittagessen nur noch eine ¾ Stunde war. Nach dem Essen und kurzer Ruhepause stand Wandern auf dem Programm. Wir Schüler*innen waren eher weniger motiviert, die Lehrer*innen hingegen waren hochmotiviert und freuten sich - vor allem Frau Thelen. Der Weg zum Leyberg, der sich um einiges anstrengender erwies, als erwartet hatte sich dennoch gelohnt! Nach dem Abendessen nutzten wir die Zeit, um uns besser kennen zu lernen. Ob beim Basketballspielen oder auch beim Uno. Auf der Rückfahrt konnte man uns Schüler*innen die Müdigkeit und die große Vorfreude auf unsere eigenen Betten deutlich ansehen. Trotz Anstrengung und wenig Schlaf, haben wir viel gelacht und die Grundsteine für die nächsten 3 Jahre gelegt.
Wir, die neue EF, freuen uns sehr auf das, was uns erwartet.
 

ERASMUS+ Exchange in Sicily (Italy)

"The project „Fit für den europäischen Arbeitsmarkt mit Bewerbungstraining und Praktika“ was initiated to prepare students for their european professional career.

Our journey started on the 11th of November 2018 at Siegburg railway station in the morning and ended on Catania Airport in Sicily in the late afternoon. We experienced a warm welcome by our host-families.

 In this one week we got to know our host-families, the people and the culture of Sicily well. We spent our time with other European Students from Malta and Portugal and our host-brothers and sisters of course.

 Not only in our host-families but also during our project the spoken language was English.

 Part of the project were a few excursions in that region with high-lights such as the volcano „Etna“, a visit of a local orange-plantation and a meeting at Catania University.
 And we had some time off too for example at Catania shore enjoying the sun and waves or shopping in the city centre."

Internationaler Austausch: Polen, Wuppertal und Lohmar

Auch in diesem Jahr traf sich eine Gruppe von Schüler*innen der Gesamtschule Lohmar, des Hevelius-Lyzeums aus Legnica in Polen und der Pina-Bausch-Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen.

Der Austausch begann mit der Ankunft der polnischen Gäste in Wuppertal. Eine gemeinsame Schwebebahnfahrt, Spiele und ein Abendessen am Ankunftstag, gaben Gelegenheit zum ersten Kennenlernen. Die Verständigung während des Austausches erfolgte auf Deutsch, Englisch aber gelegentlich auch auf Polnisch. Anschließend wurden die polnischen Schüler*innen von ihren Gastgeschwistern in ihren Familien untergebracht. Der Aufenthalt in Gastfamilien ist wohl die intensivste Form einer internationalen Schülerbegegnung. Trotz gelegentlicher Verständigungsprobleme und kultureller Missverständnisse waren alle Beteiligten von ihrer deutsch-polnischen Familie begeistert. Besonders eine polnische Schülerin war sehr gerührt, als sie von ihrer Gastfamilie mit einem Geburtstagsfrühstück, Torte und Geschenk zu ihrem 16. Geburtstag überrascht wurde!

Mit dem Thema „Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Rheinland“, stand diesmal die Geschichte im Mittelpunkt des diesjährigen polnisch-deutschen Schülerinnen*austausches. Es wurde an den folgenden Tagen durch zahlreiche Aktivitäten umgesetzt. Es gab in Wuppertal eine Stadtexkursion zum diesem Thema, während dieser auch verschiedene Orte des Widerstandes besucht wurden. Danach fand ein Workshop in der Gedenkstätte „Alte Synagoge“ in Wuppertal statt. Besonders beeindruckt waren die Schüler*innen durch die Stadtteiltour „auf den Spuren der Edelweiß-Piraten“ durch Köln-Ehrenfeld. Auch in den nächsten Tagen wurden in Düsseldorf, im Stadtmuseum und Haus der Geschichte in Bonn durch Führungen und während vieler Diskussionen intensiv Kenntnisse zum Thema vermittelt. Im Kontrast dazu ging die deutsch-polnische Delegation u.a. „Bowlen“ oder unternahm eine Schiffstour auf dem Rhein. Der Kölner Dom beeindruckte und auch die Gelegenheit zum „Shopping und Chillen“ im Schatten desselben kam sehr gut an – natürlich wäre mehr Zeit schön gewesen... ...aber auch dafür wird bei der nächsten deutsch-polnischen Begegnung sicherlich weiterhin Gelegenheit sein!

Nochmals herzlichen Dank an alle Gastgeber*innen und Teilnehmer*innen für das großartige Engagement!

Do widzenia.

Skifreizeit 2019

Wenn es darum geht, den Schulbus gegen einen Skilift auszutauschen, dann überlegen unsere Schüler*innen nicht sehr lange:

Natülrich geht es in diesem Jahr wieder auf die Skifreizeit zum Mölltaler Gletscher!

Hier hat uns ein sehr schönes Bild von unseren Skifahren bei bestem Wetter erreicht.

Physik in der Uni? Wir sind dabei!

Ein Bericht von Violetta aus der Klasse 9e

Am 27. und 28. September 2018 nahm ich als eine von drei ausgelosten Schülerinnen der Gesamtschule Lohmar an der "Schnupperuni Physik" in Köln teil. Die Schnupperuni war nur für Mädchen aus den Klassen 8 und 9, insgesamt waren wir dort 50 Schülerinnen.

Wir lernten viel über die verschiedenen Themenbereiche der Physik. Dazu gehört z.B. die Kernphysik, die Geophysik oder die Biophysik. Zusätzlich wurden die Theorien zu den verschiedenen Themen mit Experimenten veranschaulicht. Die Professoren haben uns viele Experimente gezeigt. Wir durften natürlich auch selbst experimentieren. Wir stellten qualmendes Popcorn her und bastelten Luftdruck-Raketen, die über 20 Meter in die Höhe geschossen wurden. Außerdem wurde ein Blitz auf einen Studenten in einem Metallkäfig geschossen. Das war sehr interessant. Zudem wurden uns viele Möglichkeiten gezeigt, was man beruflich nach einem Physikstudium machen kann. Dafür haben wir mit Studierenden und Wissenschaftlerinnen gesprochen. Insgesamt haben mir die Tage sehr gefallen und sie haben mir gezeigt, dass Physik viel Spaß machen kann.