Innere Differenzierung im Unterricht

Verschiedene Lernzugänge und Leistungsniveaus

Im Fachunterricht wird der Vielfalt der Schülerinnen und Schüler durch innere Differenzierung Rechnung getragen. Eine Differenzierungsmöglichkeit ist es, unterschiedliches Material auszugeben, um Themen im Unterricht zu erarbeiten. Während eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern beispielsweise über ein Bild zu einem neuen Inhalt geführt wird, kann eine andere Gruppe an Texten arbeiten. Zudem gibt es an der Gesamtschule Lohmar Aufgabenformate, die unterschiedliche Schwierigkeitsstufen berücksichtigen und zusätzliche Lernaufgaben für Schnelle bereitstellen. So unterscheiden wir zwischen Basis-Aufgaben (B-Aufgaben), weiterführenden Aufgaben (W*-  und W**-Aufgaben) und Zusatzaufgaben (Z-Aufgaben). Auch Klassenarbeiten sind hinsichtlich des Lernniveaus differenziert.

Lernen in Kooperation mit anderen

Kooperative Lernformen spielen an unserer Schule eine große Rolle. So werden Unterrichtsinhalte oftmals nach dem Prinzip „alleine denken – sich austauschen – Ergebnisse vorstellen“ in Gruppen erarbeitet, die unterschiedlich zusammengestellt sind. Hier können Schülerinnen und Schüler zusammenarbeiten, die ähnliche Lernvoraussetzungen haben oder dieselben Interessen teilen. Es kann aber auch Gruppen von Schülerinnen und Schülern geben, in denen es ein Leistungsgefälle gibt: Bei der Arbeit an einer gemeinsamen Aufgabe ist es hier jedem möglich, seine Stärken einzubringen und die Lernenden bemerken schnell, dass die Gruppe von den Fähigkeiten jedes einzelnen Mitglieds profitiert. Wichtig aber ist, dass in kooperativen Lernarrangements Tag täglich soziales Lernen stattfindet. Die Schüler trainieren somit intensiv im Team zu arbeiten.

Offene Lernformen

In offenen Lernformen, wie dem Lernen an Stationen oder Lerntheken sowie der Arbeit mit Wochen- oder Themenplänen, wird das selbstständige Lernen der Schülerinnen und Schüler gefördert. Angeregt durch bereitgestelltes Lernmaterial unterschiedlichster Art arbeiten die Lernenden in diesen Phasen im Rahmen der jeweiligen Unterrichtsreihe selbstgesteuert in ihrem eigenen Lerntempo: Sie organisieren ihren Arbeitsprozess selbstständig und holen sich die Hilfe, die sie benötigen. Individualisierung ist auch hier ein leitendes Prinzip. So sind in den Aufgabenformaten sowohl niveau- und interessendifferente Lern- und Wahlaufgaben, als auch weiterführende Zusatzaufgaben zu finden.

Lernberatung und individuelle Förderung

In Phasen selbstständiger Arbeit haben Lehrerinnen und Lehrer Freiräume zur Beobachtung, individuellen Förderung sowie Beratung der Schülerinnen und Schüler, so dass der Einzelne nicht aus dem Blick gerät. Auch bietet sich hier für die Lehrperson die Gelegenheit, an sogenannten „Runden Tischen“ angepasst an die Bedürfnisse der Lernenden Themen in kleinen Kreisen zu besprechen, die noch nicht verstanden worden sind oder die inhaltlich weiterführen und somit vertiefend bearbeitet werden.

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